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Pressemitteilung zur Energietour des JU-Kreisverbandes
„Atomausstieg – und dann?“
Unter dem Motto „Atomausstieg - und dann?“ unternimmt der Kreisverband der Jungen Union Neumarkt in den kommenden Monaten eine „Energietour“ durch den Landkreis. Zum Auftakt der Veranstaltung besuchte der Kreisvorstand gemeinsam mit CSU-Landtagsabgeordneten Albert Füracker und dem Bürgermeister von Postbauer-Heng Horst Kratzer die Firma TecnoSun Solar Systems AG in Neumarkt. „Die Frage nach den neuen Energieformen stellt uns vor enorme Herausforderungen und erfordert intelligente Antworten“, sagte JU-Kreisvorsitzender Maximilian Federhofer. „Mit unserer Energietour wollen wir überprüfen, wie gut unsere Region bei dem Zukunftsthema Energie aufgestellt ist und einen Beitrag dazu leisten, damit wir im Landkreis Neumarkt zu den Gewinnern der Energiewende zählen.“
Daher habe die Junge Union bewusst die Firma TecnoSun Solar Systems AG als Auftaktort ausgewählt. Das Neumarkter Unternehmen produziert Nachführsysteme für Sonnenkollektoren, welche das Sonnenlicht je nach Einstrahlung optimal nutzen. Im Juli 2011 erhielt die Firma den Zuschlag zur Errichtung eines Solarparks auf dem Gemeindegebiet von Postbauer-Heng entlang der Bahnlinie Neumarkt-Nürnberg. „Wir wollen damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten und zugleich beweisen, dass wir die Energiewende engagiert angehen“, erklärte Bürgermeister Horst Kratzer die Intention des Projekts. „Gerade vor dem Hintergrund des Atomausstiegs und der damit verbundenen Energiewende leisten hoch effiziente Solaranlagen einen Beitrag zur Energiebereitstellung“, ergänzte Unternehmenssprecher Thomas Vogel.
„Die Zusammenarbeit zwischen dem Neumarkter Unternehmen und der Gemeinde Postbauer-Heng ist genau der richtige Weg, um den Herausforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, ist der Wechsel zu schaffen“, erklärte die JU-Ortsvorsitzende von Postbauer-Heng, Caroline Kochherr. Der CSU-Kreisvorsitzende Albert Füracker lobte die Energietour des JU-Kreisverbandes und sprach sich für mehr Offenheit gegenüber erneuerbaren Energien aus: „Es wollen zwar alle Bürger aus der Atomenergie aussteigen, aber ein Windrad in der Nachbarschaft wollen die wenigsten Menschen akzeptieren. Es ist wichtig, das Bewusstsein und die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien weiter zu schärfen“, erklärte der Landtagsabgeordnete. Der JU-Kreisverband wird sich daher das gesamte Jahr 2012 verstärkt mit der Energiewende und ihren Herausforderungen beschäftigen. „Ob Wind, Biomasse oder auch das Thema Energiesparen – wir wollen uns ganzheitlich mit diesem Thema beschäftigen. Unser Landkreis übernimmt in einigen Gebieten bereits eine Vorreiterrolle. Diese gilt es auszubauen, um Atomstrom vollständig durch nachhaltige Energieformen zu ersetzen“, sagte Federhofer. Am Ende der Energietour wird der JU-Kreisverband ein eigenes Energiepapier mit den Ergebnissen der Veranstaltungsreihe präsentieren.
Foto: Vertreter des JU-Kreisverbandes vor einem Solarsystem der Firma TecnoSun Solar Systems AG mit Albert Füracker, MdL, Bürgermeister Horst Kratzer und Unternehmenssprecher Thomas Vogel (ganz rechts vorne im Bild)



